Entspannung im Alltagsstress: Verwöhn-Massagen
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Sarah Müssig
280 days 12 hours 28 minutes ago
Wer kennt das nicht – man kommt abgespannt von der Arbeit nach Hause, vom stundenlangen Sitzen ist der ganze Körper verspannt – und der Liebste kann oder will einen nicht massieren (eines so schlimm wie das andere!). Doch da kann Abhilfe geschaffen werden: Einfach eine Verwöhn-Massage buchen! Gerade im trüben Herbst ein Traum. Es gibt zig verschiedenen Massageformen, man muss sich nur die für einen selbst angenehmste entscheiden: Ob hawaiianische Lomi Lomi-, kräftige schwedische oder traditionelle Thai-Massage – am liebsten hätte man wohl gleich alle auf einmal.
Für Puristen eignet sich die klassische schwedische Massage: Hierbei werden Verspannungen und Muskelschmerzen durch streichen, kneten, reiben und klopfen gelöst. Meist wird ein neutral riechendes Öl benutzt. Ob man nur Rücken, Bein- oder eine Ganzkörpermassage bucht, muss man selbst entscheiden, wohl auch nach Budget. Obwohl die schwedische Massage sich rein theoretisch recht unspannend anhört, schwebt man danach stundenlang wie auf Wolken. Läuft während der Massage noch schöne, meditative Musik, kann man vor lauter Entspannung auch mal dabei einschlafen …
Bei einem guten Masseur hält das Wohlfühlgefühl sogar mehrere Tage danach an. Ob man einen männlichen oder weiblichen Masseur möchte, sollte man sich vorher überlegen – oftmals sind die Männer natürlich etwas kräftiger mit den Händen. Auch wenn die Massage einem etwas zu stark wird sollte man sich nicht schämen, etwas zu sagen – der Masseur kann ja schließlich nicht hellsehen.
Apropos: Wählt man die traditionelle Thai-Massage direkt in ihrem Ursprungsland, sollten Zartbesaitete gleich zu Anfang auf „soft, soft!“ bestehen. Genießt man diese uralte Massageart hierzulande, wird der Masseur einen wohl auch auf deutsch verstehen. Obwohl die Thai-Massage keine Streichelmassage ist, hat man auch nach ihr für mehrere Stunden das ersehnte Entspannungsgefühl. Kein Wunder, denn bei der Thai-Massage werden nach Yoga- und ayurvedischen Grundsätzen die Energiepunkte des Körpers gedrückt. Der Masseur benutzt dazu seine Handballen, Daumen, Knie, Ellenbogen und Füße. Auch Dehnung gehört dazu.
Wer sich richtig verwöhnen lassen will, sollte sich für eine Ölmassage mit duftenden Ölen entscheiden; schon der Geruch entspannt die Sinne. Bei der hawaiianischen Lomi-Massage (Lomi Lomi Nui) wird duftendes Öl aus der Kukui-Nuss verwendet; die Lomi-Massage soll Körper, Geist und Seele entspannen und von schlechten Einflüssen reinigen. Geht es richtig stilecht zu, wird die Massage von hawaiianischer Musik und Gesängen begleitet und am Ende ein Gebet gesprochen. Das findet man aber wohl eher bei den Experten vor Ort. Die Preise für die verschiedenen Massagen variieren je nach Dauer und Art – doch eine richtig schöne Verwöhnmassage ist in jedem Fall ihren Preis wert!